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Pulverflammspritzen

Pulverflammspritzen Pulverflammspritzen

Das Flammspritzen ist das älteste Verfahren der Thermischen Spritztechnik. Bedingt durch die Brenngas-Sauerstoff-Flamme als Wärmequelle können nur niedrig schmelzende Metalle und Legierungen verarbeitet werden.

Durch den Einsatz eines Azetylen-Sauerstoff-Gemisches beträgt die Temperatur an der Pistolenmündung etwa 3100 °C. Die Bauteiltemperatur während des Beschichtungsvorgangs liegt bei 180 °C und wird durch zusätzliche spezielle Kühlmaßnahmen deutlich reduziert um Gefügeveränderung im Grundwerkstoff und Verzug am Bauteil zu vermeiden.

Eigenschaften von Flammspritzschichten mit Pulver

  • Es handelt sich um ein preisgünstiges Verfahren für Reparatur-beschichtungen. Es kann artgleiches oder ähnliches Material aufgebracht werden (1.4571, 316L, Ni, etc.), zwecks Reparatur von z.B. Lagersitzen, oder Bereichen die auf ihr ursprüngliches Maß beschichtet werden müssen. Weitere Beschichtungswerkstoffe sind Molybdän, Kupfer, Bronze, Nickel-Alu, Edelstahl, etc.
  • Durch das Flammspritzen mit nachträglichem Einschmelzen von z.B. Nickel- oder Kobaltbasis-Hartlegierungen können gas- und flüssigkeitsdichte Schichten erzielt werden. Durch den Einschmelzvorgang entsteht zwischen dem Grundwerkstoff und der Beschichtung durch Diffusion eine feste Verbindung.
  • Das Einschmelzen wird bei einer Temperatur von etwa 1100 °C durch den Einsatz eines, oder mehrerer Brenner, oder im Vakuumofen durchgeführt. Hierbei ist unweigerlich mit Verzug und Gefügeveränderungen zu rechnen.
  • Beimengungen von Karbiden bewirken eine deutliche Härtesteigerung.
  • Schichtdicken von mehreren Millimetern sind realisierbar
  • Die pulverflammgespritzten Schichten können häufig durch Drehen fertigbearbeitet werden

Mit diesem Verfahren lassen sich nahezu alle metallischen Bauteile beschichten.